
(Vortrags)impulse & Gespräch mit Pater Willibald Hopfgartner OFM & Christian Lagger
Franz von Assisi erfährt Gott als den, der nahe ist. Aus dieser Erfahrung von Gottes Gegenwart wächst seine Freude: „Du bist die Schönheit, […] Du bist die Freude und die Fröhlichkeit. Du bist die Zuflucht“, so schreibt er, als Teil seines „Lobpreises des allerhöchsten Gottes“ im September 1224 auf dem Berg La Verna in der Toskana. Die freudvolle Gotteserfahrung des Franziskus, die sich hier in Form einer anbetenden Meditation äußert, prägt sein Leben und seinen Blick auf die Welt und den Menschen.
800 Jahre nach seinem Tod wirkt die Gotteserfahrung als Antwort auf die Frage unserer Zeit, wie wir, trotz des aktuellen Krisenmodus, freudvoll miteinander leben können: Franziskus‘ Nähe zu den Menschen, den Armen insbesondere, seine Christusliebe, sein Verständnis von Kirche und seine Naturerfahrung eröffnen eine neue Weise des Christseins und des In-der-Welt-Seins.
Mittels zweier (Vortrags)impulse, geboten von Franziskanerpater Dr. Willibald Hopfgartner OFM und MMag. Dr. Christian Lagger, MBA, Geschäftsführer des Krankenhauses der Elisabethinen Graz, sowie im gemeinsamen Gespräch loten wir aus, wie wir die Spiritualität des Franz von Assisi heute erfahren und einüben können. Im Speziellen widmen wir uns der Frage, wie wir Gottes Gegenwart heute Teil unseres Lebens werden lassen können. Und was passiert, wenn wir uns auf die Spiritualität des Franziskus einlassen und damit einen neuen Blick auf die uns umgebenden Menschen und die Welt wagen?
Als Ein- und Hinführung empfiehlt sich das neue Buch von P. Willibald Hopfgartner: „Wo Liebe ist, gibt es keine Furcht. Franziskanische Betrachtungen“ (Tyrolia Verlag 2026).
Referenten:
P. Dr. Willibald Hopfgartner OFM:
• studierte Germanistik und Philosophie in Innsbruck und promovierte dort zum Dr. phil.
• Eintritt in den Franziskanerorden; Noviziat im geschichtsträchtigen Kloster San Damiano in Assisi; theologische Ausbildung in Straßburg und München
• Priesterweihe 1975 – 50jähriges Priesterjubiliäum 2025
• 35jährige Lehrtätigkeit für Deutsch und Philosophie am Franziskanergymnasium Bozen
• seit 2011 lebt er im Franziskanerkloster Graz, wo er die Funktion des Ausbildungsleiters für den Ordensnachwuchs innehat.
• gefragter Referent in der Priesterfortbildung, als Exerzitienmeister sowie als Lehrbeauftragter
• jüngste Buchveröffentlichung: „Wo Liebe ist, gibt es keine Furcht. Franziskanische Betrachtungen“ (Tyrolia Verlag 2026).
MMag. Dr. Christian Lagger:
• Studium der Theologie, Philosophie, Religionspädagogik und Business Administration (in Salzburg, Innsbruck, Graz und Wien)
• 2011-2009: Bischöflicher Sekretär von Diözesanbischof Egon Kapellari
• seit 2010: Geschäftsführer bei den Elisabethinen Graz
• seit 2022 auch Geschäftsführer der die elisabethinen in österreich gmbh (graz-linz-wien)
• seit 2016 Mitglied im Vorstand der österreichischen Ordensspitäler; 2021 bis 2023 Vorsitzender der Arge der Österreichischen Ordensspitäler
• seit 2021: Präsident des Internationalen Forschungszentrums für soziale und ethische Fragen (ifz) in Salzburg.
• Seit April 2025: Präsident ONGKG (Österreichisches Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen)
• breite Lehrtätigkeit, u.a. in den Bereichen Leadership, strategisches Denken, Organisationskultur
• Autor zahlreicher Beiträge zu Führung, Ökonomie und Ethik im Gesundheitssystem; Christian Lagger/Clemens Sedmak „Leadership ohne Blabla. Wahrnehmen – Zuhören - Entscheiden“ (Moden-Verlag 2023)
Moderation: Dr. Kathrin Karloff, Leiterin des Bildungsforums bei den Minoriten
Teilnahmebeitrag: € 23,00
Eine Anmeldung ist erforderlich.
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